GROB präsentiert eine Flut von Neuentwicklungen

•    GROB-Weltneuheiten im Sondermaschinenbau 
•    Ambitionierte Unternehmensziele in den nächsten Jahren
•    1.500 m² Ausstellungsfläche auf dem Messestand B 04 in der Halle 12
•    Pressekonferenz auf der EMO

 


Mindelheim. Zur EMO in Hannover werden die GROB-WERKE traditionell nahezu ihr komplettes Produktportfolio inklusive vieler Messe-Highlights präsentieren. Insgesamt werden vierzehn Maschinen, darunter viele Neuheiten gezeigt. „Die EMO war in der Geschichte der GROB-WERKE schon immer ein besonderes Highlight unter den Maschinenbaumessen“, umschreibt Christian Grob, Generalbevollmächtigter der GROB-WERKE, die Erwartungshaltung des Unternehmens. „Unsere überaus positiven Erfahrungen der Vergangenheit und nicht zuletzt die aktuelle Marktentwicklung mit der sehr starken Nachfrage für Zerspanungsmaschinen lassen uns mit einer positiven Erwartungshaltung nach Hannover gehen“. 

 

Neues Belade- und Automationskonzept ohne Schwenkwechsler
Das innovative GROB-Beladekonzept, das sich hervorragend für die optimale Auslegung der Spann¬vorrichtungen eignet, wurde von GROB konsequent weiterentwicklt. Diese Entwicklung hat zu einem verbesserten System mit horizontalem Schiebewechsler geführt, das den Schwenkwechsler ersetzt. Der Schiebewechsler ist frontseitig an der Maschine befestigt und verfügt über zwei Linearachsen. Eine bewegt die Werkstücke mit zwei Ladegabeln in x-Richtung von der Rohteil- zur Beladeposition, bzw. von der Beladeposition zur Fertigteilpositi-on. Die andere ist als Teleskopachse ausgeführt. Sie transportiert die Werkstücke, die auf dem Schiebewechsler durch die Ladegabeln aufgenommen und fixiert werden, von der Bel-adeposition in den Arbeitsraum und wieder zurück.

 

Die Achsen des Schiebewechslers sitzen auf einem Rohrrahmengestell, das durch schnell lösbare Schraub- und Steckverbindungen an der Maschinenfront befestigt ist. Damit kann der Schiebewechsler mit seiner gesamten Installation und Schutzverkleidung durch wenige Hand-griffe zu Instandhaltungszwecken von der Maschinenfrontseite gelöst werden. Trotz der front-seitigen Befestigung und Lage des Schiebewechslers ermöglicht die Konzeption der Linear-achsen und Verfahrwege einen optimalen Zugang zur Spannvorrichtung, den Werkstücken und der Vorderseite der Motorspindel.

 

Neues kompaktes Linearportal mit hoher Dynamik
Die Be- und Entladung des Schiebewechslers erfolgt durch das von GROB neu entwickelte Linearportal. Es ist wesentlich kompakter und kleiner als die bisherigen Lösungen. Eine Neu-entwicklung ist die vertikale Aufhängung des Laufwagens und des Beladearms an großen Laufrollen unterhalb des X-Balkens. Auch die bereits bewährte Technik des Beladearms in Parallelkinematik wurde weiter verbessert. Der Greifer kann zukünftig durch eine Schwenk-achse in A- oder C-Richtung ergänzt werden. Die erheblich verbesserte Dynamik des Linear-portals ermöglicht die Beladung der Doppelspindel-Maschinen mit einem Einfachgreifer. Da die Stützen des Linearportals direkt am Maschinenbett befestigt werden, wird der Montage-aufwand im Haus und beim Kunden deutlich reduziert. Um die Übertragung von Schwingungen während des Verfahrens des Laufwagens auf das Maschinenbett zu verhindern, ist die Aufhängung des X-Balkens an der Stütze durch Schwingungsdämpfer entkoppelt. 

 

Neue Installationstechnik für reduzierten Arbeitsaufwand
Im Zuge der elektromechanischen Werkstückspanntechnik und elektromechanischen Motor-spindel wurde die Installationsführung der G-Module neu definiert. Damit entfällt die bisherige Fluidinstallation mit dem oben liegenden Rohrrahmen. Die neue Installation wird aus¬schließlich mit definierten Schlauch- und Kabelsätzen im gesamten Maschinenbereich ausgeführt. Die Kabelstränge und Schläuche für Pneumatik und Kühlmittel laufen oben an der Maschine und werden bei Bedarf durch Energieführungsketten gezogen. Im vorderen Bereich der Maschine werden die Kabel und Schläuche durch den Y-Stän¬der mittels Energieführungsketten der A-Achse zugeführt. Auch die Installationstechnik durch ASI-Boxen kann zukünftig bei Bedarf entfallen. Diese GROB-Innovation in der Installationstechnik reduziert entscheidend den Ar-beitsaufwand bei der Maschineninstallation.

 

Neues Bearbeitungsverfahren für die Fertigbearbeitung von Zylinderbohrungen
Um diese Prozessaufteilung der Fertig- und Finishbearbeitung von Zylinderbohrungen bei Mo-torblöcken zu vereinfachen, hat GROB ein neues Konzept zur kompletten Fertigbearbeitung von Zylinderkurbelgehäusen entwickelt. Die Optimierung des Fertigungsverfahrens hat signifi-kante Verbesserungen und Reduzierungen der Prozesskette zwischen Feinzerspanung und anschließender Honbearbeitung zur Folge. Auch entfällt die bisherige Finish-Bearbeitung mit Messstation in der GROB-Fertigungslinie. Darüber hinaus haben die GROB-Ingenieure eine neue Fertigungsanlage für kombinierte Zerspanung und Honbearbeitung mit integriertem Messverfahren für die Zylinderbohrung entwickelt, die die Anzahl der Fertigungsstationen und Einheiten und damit die Maschinen- und Anlagekosten wesentlich reduziert. 

 

GROB-Pressekonferenz auf der EMO
Die GROB-WERKE werden auf der EMO nicht nur ihre Produkt-Neuentwicklungen zeigen, sondern auch erstmals ihre neue Unternehmensstruktur der Öffentlichkeit vorstellen. Eine Un-ternehmensentwicklung, die sich aus dem aktuellen Bau des neuen GROB-WERKES in der Volksrepublik China ergibt. Ziel ist, innerhalb weniger Jahre den Firmenumsatz nahezu zu verdoppeln. Mehr zur wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehemns wird die GROB-Geschäftsleitung auf einer Pressekonferenz anlässlich der EMO bekannt geben. 


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