Erfolgreiches Abschlussrennen des TRV-Schulprojekts in Umhausen

24 Kinder der Volksschulen Kundl, Aschau im Zillertal und Gries im Sellrain ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit ihren Eltern am Abschlussrennen des TRV-Schulprojekts „Sicheres Rodeln“ teilzunehmen. Neben Pokalen und Medaillen gab es eine Sonderverlosung mit tollen Preisen, sodass jedes Kind mit einem kleinen Geschenk nach Hause gehen konnte.   

Ort und Termin der Abschlussveranstaltung wurden vom Tiroler Rodelverband (TRV) geschickt gewählt. Wie schon bei der Weltmeisterschaft im Naturbahnrodeln Mitte Januar, als die Kinder vom TRV eingeladen wurden, um sich weitere Tipps von ihren Rodel-Guides geben zu lassen und unterschiedliches Material zu testen, fand auch der Abschluss des Schulprojekts in Umhausen statt – und zwar zeitgleich mit dem fünften und vorletzten Weltcuprennen der Saison im Naturbahnrodeln, bevor der Rodeltross zum Saisonabschluss am 22. – 23. Februar 2025 nach Deutschnofen/Nova Ponente in Italien weiterzieht. Dadurch hatte der Rodelnachwuchs erneut die Gelegenheit, seine großen Stars live im Einsatz zu erleben und das Rennfeeling hautnah mitzuerleben.

Grantau-Wichtel – die ideale Kinderrodelbahn im Ötztal
Gerodelt wurde jedoch nicht auf der Rennstrecke der Naturrodelbahn Grantau in Umhausen/Ötztal, sondern auf der vor einem Jahr eröffneten, 250 Meter langen Kinderrodelbahn „Grantau-Wichtel“. Diese befindet sich neben der vereisten Bahn- und Rennstrecke und bietet der ganzen Familie Rutsch- und Rodelspaß. Treffpunkt war um 11:00 Uhr zum kostenlosen Kindertraining, das unter Anleitung der Rodelguides des Tiroler Rodelverbands stattfand. „Neben meiner Tochter Theresa nehmen heute noch sechs weitere Kinder der Volksschule Aschau im Zillertal an dieser Veranstaltung teil“, erklärte Hansjörg Hollaus, einer der betreuenden Väter aus dem Zillertal, der zudem Kindertrainer im Aschauer Skiverein ist. Und weiter: „Wie das Skifahren ist auch das Rodeln eine sehr coole, athletische und schnelle Sportart. Doch leider erhält es nicht die Resonanz, die es verdient, obwohl eine multisportive Ausbildung der Kinder sehr wichtig ist“, resümiert der hauptberufliche Pädagoge Hansjörg Hollaus.

Um 13:00 Uhr fiel zur Freude der Kinder der Startschuss für ein ganz besonderes Rodelrennen in den Kategorien 3. Klasse, 4. Klasse sowie Eltern/Lehrer. „Die Kinder hatten eine riesige Gaudi, und genau das wollten wir erreichen“, erklärt Projektleiter Björn Kierspel. „Rodeln soll Spaß machen. Und wenn man sicher hinunterkommt, macht es noch mehr Freude. Jetzt liegt es an den ortsansässigen Rodelvereinen der drei teilnehmenden Volksschulen, diese Begeisterung aufzugreifen und sowohl die Kinder als auch deren Eltern für den Rodelsport zu gewinnen.“

Schulprojekt „Sicheres Rodeln“ seit vier Jahren in den Schulen
Das erfolgreiche Schulprojekt „Sicheres Rodeln“ ging in diesem Jahr in seine vierte Saison. Seit zwei Jahren endet es mit einer Abschlussveranstaltung, bei der Schüler, Eltern und Lehrer in einem Rodelrennen gegeneinander antreten. Dieses Jahr hatten 24 Kinder der drei teilnehmenden Volksschulen – Kundl, Aschau im Zillertal und Gries im Sellraintal – ihre Teilnahme an der Abschlussveranstaltung gemeldet. Leider konnten nicht alle dabei sein, da die über 120 Kilometer lange Anreise von Kundl nach Umhausen für viele Eltern zu weit war. Immerhin hatten sich von den 97 teilnehmenden Kindern der Volksschule Kundl neun Kinder mit ihren Eltern für das Rodelrennen in Umhausen angemeldet. Und trotzdem freute sich ein zufriedener Peter Knauseder, Präsident des Tiroler Rodelverbands: „Die teilnehmenden Kinder waren mit großer Freude dabei, ebenso wie ihre Eltern, die zum Teil selbst am Rodelrennen teilnahmen. Das ist für uns sehr wichtig. Rodeln ist ein Familiensport im wahrsten Sinne des Wortes.“

Weitere Unterstützung des TRV versprochen
Bei der abschließenden Siegerehrung forderte Knauseder die Eltern sowie die Lehrerinnen und Lehrer der teilnehmenden Schulen auf, sich mit den ortsansässigen Rodelvereinen in Verbindung zu setzen, damit die Kinder das Gelernte anwenden und weiterentwickeln können. „Wir vom Tiroler Rodelverband werden diese Rodelvereine insofern unterstützen, als wir bei Vorlage eines schlüssigen Jugendkonzepts für zwei Monate unsere Tiroler Rodelguides als Trainer kostenfrei zur Verfügung stellen“, versprach Knauseder bei der Siegerehrung. „Unabhängig davon wird es auch in der kommenden Saison 2025/2026 erneut ein solches Projekt „Sicheres Rodeln“ geben.“

Fotos: © TRV/Robert Thiem

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